Zufriedenheit beginnt mit der Entscheidung, man selbst zu sein.

Manchmal habe ich das Gefühl ich verbringe mein Leben damit zu warten. Ich erfreue mich für einen kurzen Moment an etwas und dann geht es weiter. Im Winter freue ich mich riesig auf Schnee, ich mutiere zum Kind in der Vorweihnachtszeit, doch Heiligabend habe ich keine gute Stimmung. Wahrscheinlich weil ich meinen eigenen Erwartungen an den Tag nicht gerecht werden kann.
Kaum ist der schöne Schnee gefallen (wenn er überhaupt fällt),
verwandelt er sich wenige Tage später in grauen Matsch und ab da warte ich auf die ersten Frühblüher und dass die Bäume wieder Blätter tragen. Ich freu mich auf die warmen Tage, aber der Sommer ist echt nicht so meins. Ich kann mit Kälte eher was anfangen als mit Hitze. Und doch, wenn der Sommer zu Ende geht und die Tage kürzer werden und kälter, sehne ich mich nach den letzten warmen Sonnenstrahlen und einen letzten Tag gemeinsam am See mit Freunden.
Wie lang wird dieser Sommer noch sein?
Wir haben jetzt September... die Zeit ist begrenzt.
Die Bilder sind nicht perfekt und das sollen sie auch gar nicht sein.
Sie sollen nur einen kleinen Hauch vom Sommer einfangen.
Vielleicht sogar den Letzten, den ich in meiner Heimat verbringen kann.










Und dann gibt es wieder diese Tage in meinem Leben, an denen ich einfach nur glücklich bin. Es gibt so viele Dinge für die es sich zu leben lohnt. Auf den Fotos lachen wir für immer und vielleicht ist das auch gut so. Ich weiß das alles gut wird. Es wird immer alles gut.
Ich schreibe wieder diese Texte, die keiner versteht, weil Jedem ein Stückchen vom Puzzle fehlt.
Aber es ist krass, wie viele unscheinbare Wege, wie sehr eine winzig kleine Entscheidung dafür sorgen kann, dass dein 'neues' Leben an dir vorbeirauscht .... oder eben auch nicht.











Jeder Monat hat seine eigene Geschichte und seine Eigenheiten. Wie uns die Kräfte der jeweiligen Jahreszeit (un-)bewusst beeinflussen können und wie du sie für dich nutzen kannst, möchte ich dir in dieser monatlichen Reihe gerne zeigen. 

Natur, Sonnig, Sonnenuntergang, Himmel, Wolken

Wie kommt der September zu seinem Namen?

Das unser Monate System schon sehr alt ist, beweist der September. Der ursprüngliche römische Kalender hatte einst festgelegt, dass das Jahr im März begann. Dadurch rutschte der September auf den siebten Platz und erhielt von der Zahl Sieben auch seinen Namen. Septem heißt übersetzt nämlich sieben. Nach einiger Zeit wurde die Reihenfolge der Monate noch einmal verschoben. Der Name September blieb jedoch, obwohl seine Bedeutung nicht mehr stimmte.

Wie beeinflusst uns der September?

Der September wird auch Herbstmond genannt und ist eine Zeit des Übergangs. Der Sommerurlaub ist vorbei, die Schule beginnt für viele wieder und allmählich verlassen uns auch die Sonne und das sommerliche Gefühl. Der Herbst naht und abends beginnt es wieder schneller dunkel zu werden. Am Anfang des Monats befinden wir uns noch im Erdelement, was dafür sorgt, dass wir zum Austausch angeregt werden und unseren Mitmenschen auf einer harmonischen Art und Weise begegnen. Wir sind im September besonders reflektiert und analysierend.

Man könnte fast meinen wir bereiten uns innerlich bereits auf den nahenden Winter vor. Der weichende Sommer eignet sich perfekt für eine Bestandsaufnahme

  • Welche Ziele habe ich mir für dieses Jahr gesetzt? 
  • Was davon habe ich erreicht? 
  • Wofür nutze ich die verbleibenden Monate dieses Jahres?
Es ist nun an der Zeit sich mentale Vorräte anzulegen und sich von schlechten oder unnötigen Dingen zu trennen. Klarheit und eine gewisse Strukturiertheit sind uns im September besonders wichtig. Mir kommt dieses Bedürfnis gerade recht, da ich in diesem Monat aus meiner ersten eigenen Wohnung ausziehe und mich nun von vielen Dingen trennen werde.

Besondere Ereignisse

Kreuz, Wald, Tod, Gebirge, Religion, Glauben, GottAb Mitte September findet im München wieder das Oktoberfest statt. Am 23.9. ist außerdem die Tag-Nacht-Gleiche auch bekannt als Herbstanfang. An diesem Tag ist die Nacht genauso lang wie der Tag. 
Man erzählte sich früher dass an diesem Tag der Winter bzw. Gevatter Zeit über die Erde ging und alles Leben mit in sein kaltes Reich nahm, welches nicht mehr stark genug war um den kommenden Winter zu überstehen.

Außerdem sagt man auch in Esoterik Kreisen, dass im September und Oktober der Schleier zwischen den Welten sehr durchlässig ist und man durch intensive Meditation Kontakt zu Engeln und Geistern, sowie auch Verstorbenen herstellen kann. Offizielle Feiertage gibt es in September allerdings keine. 







Alles eine Frage des Blickwinkels
Als ich im ersten Ausbildungsjahr zur Erzieherin war, bekam ich die Aufgabe, mich mit meiner eigenen Person auseinander zusetzen. Warum hatte ich diese Ausbildung begonnen? Wie werde ich wohl als professionelle Fachkraft sein? Während meiner Recherchen stieß ich damals auf Eckart von Hirschhausen und seinen kleinen Pinguin.

Er bedauerte diesen kleinen Vogel, als er ihn sah. Er nannte ihn eine Fehlkonstruktion, weil er nicht fliegen konnte und noch nicht einmal eine Taille besaß. Auf dem Land schien der Pinguin wirklich keine gute Figur abzugeben, doch sein Körper ist perfekt für das Schwimmen im Wasser modelliert. Das Schwimmen und Tauchen sind die großen Stärken des Pinguins. Glücklicherweise verbringen Pinguine auch zwei Drittel ihres Lebens im Wasser und können dadurch ihre Stärken hervorragend zum Ausdruck bringen und in ihrem Lebensraum überleben.



Bin ich den Anforderungen des Lebens nicht gewachsen?
In meiner Schulzeit erging es mir ähnlich. Ich war stets nur eine durchschnittliche Schülerin. In gewissen Fächern wie Deutsch und Geographie gehörte ich zu den besseren Schülern, im naturwissenschaftlichen und mathematischen Bereich verstand ich häufig nur Bahnhof.
Ich fühlte mich oftmals wie eine Versagerin, weil ich immer wieder mit meinen Schwächen konfrontiert wurde und sich trotz Nachhilfe und emsigen Lernen keine Verbesserung einstellte. Alle um mich herum schienen die Kurvendiskussionen und die Proteinbiosynthese zu begreifen, nur ich saß da und hätte stattdessen lieber eine zwanzig-seitige Gedichtinterpretation geschrieben oder die Städtebauplanung des antiken Roms analysiert. Als ich eines Abends den Anruf meiner Klassenlehrerin bekam, die mir mit Bedauern mitteilte, dass ich mein Abitur nicht geschafft hätte, brach meine Welt und der große Traum von einem Studium, binnen weniger Minuten, zusammen.
Ich dachte ich wäre den Anforderungen des Lebens nicht gewachsen. Meine Schwächen erschienen mir unendlich groß und meine Stärken wirkten bedeutungslos und nichtig. An dieser Stelle möchte ich einen Zeitsprung machen zurück in das Jahr 2019. Ich bekomme mein Zeugnis und meine staatliche Anerkennung als Erzieherin. Meine Tutorin überreicht mir zusätzlich  ein kleines Geschenk und bedankt sich für meine überdurchschnittlich guten Leistungen während der gesamten Ausbildung. In den Händen halte ich nun ein Zitat von Albert Einstein, dessen Aussage mich sofort anspricht:

Jeder ist ein Genie! Aber wenn du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben lang glauben, dass er dumm ist.

Bist du ein Pinguin in der Wüste?
Während meiner Schulzeit lag mein eigener Fokus zu sehr auf meinen Schwächen. Ich konnte meine Stärken nicht erkennen, denn zwischen den starren Stundenplänen war wenig Platz für freie Entfaltung.
Mit dem theoretischen Teil der Fachhochschulreife wandte ich der Schule den Rücken zu und machte ein freiwilliges soziales Jahr in einem Seniorenheim. Ich begleitete fortan Menschen an ihren letzten Lebenstagen, gestaltete eine eigene Zeitung und dokumentierte Veränderungen des körperlichen und mentalen Zustandes der mir anvertrauten Senioren. Ich bekam von meinen Kollegen sehr viel positives Feedback und zum ersten Mal seit vielen Jahren hatte ich das Gefühl, dass ich etwas richtig gut könne und möglicherweise auch so etwas wie Talent besäße.
Mit dieser Euphorie begann ich meine Ausbildung zur Erzieherin in der ich es richtig wissen wollte. Jegliche Themenfelder von Entwicklungspsychologie, über gesunde Ernährung oder Erziehungsstile interessierten mich und entfachten in mir ein Feuer. Ich sog das gesamte Wissen wie ein Schwamm auf und spornte mich selbst zu Höchstleistungen an. In meiner Freizeit las  ich viele Fachbücher, in Praktika versuchte ich so viel wie möglich mit zu nehmen und auch in der Schule strebte ich immer weiter Bestleistungen an. Ich hatte schnell den Ruf als Perfektionistin und Klassenstreber, aber das war mir egal, denn alles interessierte mich so sehr und das Lernen viel mir plötzlich sehr leicht. Ich war in meinem Element und konnte plötzlich zeigen, welches Potential wirklich in mir steckt.

 Streichholz, Zündholz, Zündhölzer, Anzünder, Schwefel

Fang an zu leuchten!
Ich werde kein Millennium Problem der Mathematik lösen, oder dir die chemische Zusammensetzung von Haarfärbemitteln erklären können, aber ich kann dir Wissen im Bereich der Pädagogik und Psychologie näherbringen, dir helfen dich mit deinem eigenen Leben auseinandersetzen und ich kann planen, organisieren und Konzepte entwickeln. Bei all den Tätigkeiten fängt mein Inneres an zu Leuchten. Meine Schwächen spielen auf diesem Gebiet keine Rolle mehr und so kann ich immer weiter wachsen. Sollte ich dennoch noch einmal mit einer meiner Schwächen konfrontiert werden, so weiß ich, dass es nicht schlimm ist sich Hilfe zu suchen. Man kann nicht in allen Dingen gut sein.

Der große Traum von einem Studium erfüllt sich dieses Jahr für mich. Und mit ihm die Gewissheit, dass ich den Anforderungen gewachsen sein werde und bereits jetzt schon auf vier Jahre Erfahrung im sozialen Bereich zurückgreifen kann.  





Der Summer der Tür ertönte. Als ich in die Garderobe trat, begrüßte mich meine Kollegin lächelnd, mit einem Kleinkind auf dem Arm. Die ersten Kinder bemerkten meine Anwesenheit und riefen lautstark meinen Namen durch die Kita. Immer mehr Kinder liefen auf mich zu und fielen mir um meine Beine. Es ist schön wieder hier zu sein, dachte ich.

Sobald ich in der Einrichtung bin, geht es nur noch um die Kinder

Meine Arbeitszeit hat noch nicht einmal begonnen und schon bin ich mitten im Kitageschehen. So ist es oft und es erleichtert meinen Arbeitsalltag ungemein. Ich kann all meine Gedanken draußen lassen, denn sobald ich in der Einrichtung bin, geht es nur noch um die Kinder.
Die Krippe ist für viele Kleinkinder die erste Einrichtung, in der sie in ihren noch so jungen Jahren fremdbetreut werden. Alles ist am Anfang fremd: die Erwachsenen, die Kinder, die Räumlichkeiten und sogar der Tagesablauf. In der Krippe fängt alles an. Laufen, Sprechen, die selbstständige Nahrungsaufnahme, das Sauber werden, sich selbst und andere kennenlernen – das alles und noch viele andere Entwicklungsaufgaben wollen in Angriff genommen und bewältigt werden. Und wir Erzieher sind immer präsent. Mit unserer Mimik, Gestik, unseren Rektionen und unserer Sprache spiegeln wir den Kindern ihr Verhalten wieder und geben ihnen einen ersten Eindruck ihres Selbst.


Wie erkenne ich, wer ich bin?
Ich erfahre von dir, wer ich bin.
In deinen Augen sehe ich mich widergespiegelt.
Aus deiner Stimme höre ich wie du mich siehst.
Du bist der Spiegel, in den ich blicke und der das Bild meiner selbst formt.
Ich spüre, wie du mich hältst,
und durch deine Berührungen fühle ich meine Gestalt, meine Form.
Und wenn mir gefällt, was ich sehe in deinen Augen
in deiner Stimme in deiner Berührung,
antwortet mein Herz und öffnet sich.
Und während es sich immer weiter öffnet,
wächst es und wächst es, bis ich mich als eigenständig erkenne.
Dieses eigenständige Selbst – wiederum – kann dir die Liebe erwidern.
Weil du mich gelehrt hast, wer ich bin.
 und dass ich geliebt werde.
(Polly Elam zit. nach l. Valentin 2007)

Wer keinen Platz in seinem Herzen hat, sollte kein Erzieher werden.

Die Arbeit in der Krippe kann körperlich sehr belastend werden. Viele Kinder müssen noch getragen und gehoben, gewickelt, angezogen und gefüttert werden. Auch die Lautstärke von ausgelassen-spielenden oder weinenden Kindern sollte nicht unterschätzt werden.
Als Erzieher bietet man den Kindern eine neue Beziehung an. Wer daher kein Platz in seinem Herzen hat, oder sich vor Sabber, vollen Windeln und Schnupfnasen ekelt, sollte kein Erzieher werden. Gerade Krippenkinder benötigen jede Menge Zuwendung, Trost und körperliche Nähe. Haben sie doch zuvor alles mit ihren Eltern gemacht und sind jetzt plötzlich auf sich allein gestellt.
Kinder, mit denen ich zu tun habe, merken schnell, dass ich ihnen eine sichere Basis bieten kann. Ich bleibe bei ihnen. Ich streichle und singe sie zur Mittagsruhe in den Schlaf und bin wieder da, wenn sie erwachen.
Wiederkehrende Alltagssituationen, wie das Wickeln eines Kindes, versuche ich als Möglichkeit zu einem persönlichen Bindungsaufbau zu sehen. Für mich ist dies keine Tätigkeit, die ich im Schlaf erledigen könnte. Jedes Kind ist anders und darauf sollte auch eingegangen werden. Manche Kinder mögen es, wenn man mit ihnen herum albert. Ist man selbst gut drauf und lacht das Kind an, wird das Wickeln fast wie eine Spaßveranstaltung. Andere Kinder wollen sich beteiligen und lieben es, wenn sie ihre neue Windel oder Feuchttücher halten dürfen und sie mir im Anschluss dann überreichen können. Manche Kinder möchten auch einfach nur einem Lied oder einer Geschichte lauschen, damit die Zeit nicht zu langweilig wird. Ich versuche stets dem zu wickelndem Kind das Gefühl zu geben, dass ich gerne bei ihm bin und dass es meine volle Aufmerksamkeit verdient hat.

Macht sollte niemals missbraucht werden

Es gibt für mich kein schöneres Gefühl, wie, wenn mich ein Kind zu seinem Rückzugsgebiet auserkoren hat und zu mir kommt, weil es mich gerade braucht. Ich gebe ihm die Möglichkeit in meiner Gegenwart Kraft zu tanken, sich zu beruhigen und zu entspannen. Man kann ein Kind sehr schnell trösten, wenn man es kennt und es sich auf dich einlassen kann. Gleichzeitig fühlt sich das Kind mit seinen Emotionen angenommen und entwickelt eine Akzeptanz gegenüber sich selbst und seinen eigenen Empfindungen.
Erzieher müssen zudem gute Beobachter sein. Sie dürfen nicht zu voreilig in Situationen eingreifen und müssen innerhalb von Sekunden abschätzen, ob eine Situation das Kind überfordern wird oder sogar gefährlich werden könnte oder ob es  für seine Entwicklung vorteilhaft ist, das Kind noch ein wenig ‘machen zu lassen‘. In der Krippe können die meisten Kinder noch nicht sprechen. Umso wichtiger ist es, dass die Erzieher aufmerksam und präsent sind, um herauszufinden, welche Bedürfnisse ein Kind gerade hat. Nicht immer kann ein Kind sich der Norm entsprechend verhalten. Manchmal ist es einfach wütend, traurig oder auch überglücklich und kann gerade nicht das machen, was von ihm verlangt wird. Und gleichzeitig darf man als Erzieher nie vergessen, dass man mit seinem ganzen Ich eine Vorbildperson und Autorität ist, an dem sich die Kinder orientieren werden, dessen Macht aber niemals missbraucht werden sollte.



Erzieher zu sein bedeutet außerdem, sein Leben lang dazu zu lernen

Ein Erzieher kann nicht alles wissen. Die Ausbildung bietet eine gute Grundlage und doch wird sie niemals ausreichen. Auch in der Praxis ist es wichtig, ein Verhalten, welches man anfänglich nicht versteht, auf dem Grund zu gehen und hinzuzulernen. Ich habe mich immer still gefragt, wieso unsere Kleinsten andauernd ihre Fläschchen und Teller vom Tisch werfen müssen.
Kaum hat man es aufgehoben, wird es wieder hinunter geworfen. Die Folge in der Praxis war einfach, dass es für die Kleinsten keine Teller mehr gab und sie ihr Frühstück oder Vesper immer Stückchenweise in die Hand gegeben bekommen haben. Vieles wird auch einfach als
typisch für Kleinkinder, oder als
das ist halt soabgetan.
Doch mein lern begeistertes Wesen wollte es genauer wissen und fand heraus, dass Kleinkinder damit ihre Selbstwirksamkeit erproben. Sie erkennen, dass sie mit ihren Handlungen ihre Umwelt beeinflussen können. Auf ihr Verhalten erfolgt eine Reaktion. Sie sind da, sie werden beachtet, sie sind wichtig. Ihr Handeln bewirkt etwas. Seitdem ich das weiß, habe ich mich nie wieder über dieses Verhalten geärgert und hebe mit Freude die Gegenstände ein weiteres Mal wieder auf.
Der Tag in der Krippe vergeht so schnell. Und bald stehen auch schon die Eltern vor der Tür um ihre Kinder wieder in die Arme zu schließen und abzuholen. Auch die Eltern wünschen sich das Beste für ihre Kinder und freuen sich, wenn man sich einen Moment Zeit nimmt und ihnen ein wenig vom Tag erzählt. Erzieher sollten stets das Gute des Kindes im Auge behalten. Die Fortschritte, die schönen Momente und die interessanten Ideen des Kindes sollten immer im Vordergrund und vor doppelten Tadel stehen. Für Eltern ist es auch nicht leicht, ihr Kind in eine Einrichtung zu geben, doch wenn man ihnen die Möglichkeit gibt wenigstens ein bisschen am Kita Alltag ihrer Kinder teilhaben zu können, ist das für viele schon viel Wert.

Sie werden uns vergessen, aber wir schwingen in ihnen weiter

Ich als Erzieherin habe in der Krippe eine Berufsmöglichkeit gefunden, welche mir sehr zusagt. Als eher ruhige und zurückhaltende Person hatte ich oft das Gefühl, nicht in den Beruf hineinzupassen. Doch Krippenkinder benötigen nicht immer Aktion. Sie brauchen Sicherheit, Betreuung, Nähe, Vertrauen und Geduld. Sie sollen erst einmal in der fremden Einrichtung ankommen und sich wohl fühlen. Fühlen sie sich sicher genug, fangen sie wie von selbst an neue Dinge auszuprobieren und ihre Umwelt zu erkunden. Mir ist es wichtig, dass ich meine Adressaten kenne und auf ihre Bedürfnisse eingehen kann. Ich möchte meinen Bildungs- und Erziehungsauftrag leisten. Ich bin wertschätzend im Umgang mit meinen Adressaten, denn jedes Kind hat seine eigenen Hürden im Leben und entwickelt eigene Stärken und Interessen.
In der Krippe werden die Grundsteine für die weitere Laufbahn gelegt. Kaum ein Kind erinnert sich noch an die Zeit in seiner Krippe, wenn es später erwachsen sein wird. Aber wir schwingen in ihnen weiter, denn wir haben mit ihm gemeinsam die Grundsteine seiner Selbstwahrnehmung und seines Selbstwertgefühls geschaffen.


Manchmal ändert ein gutes Zitat den gesamten Blickwinkel. Es regt zum Nachdenken und zu Veränderungen an. Wir sind alle begrenzt in unserer eigenen Lebenserfahrung und Meinung. Sich auf etwas Neues einzulassen, kann also mehr bringen, als man es vielleicht am Anfang vermuten mag.


"Ich denke, also bin ich."


Fantasy, Augen, Wald, Äste, Gesicht, Portrait, Mystisch

 (- René Descartes) 

  • Du lächelst und die Welt verändert sich. (-Buddha) 
  • Gekonnt ist eben gekonnt! (-Kogoro Muri, Detektiv Conan)
  • Vielen Menschen geht es gut. Aber manche streben nach etwas Erfüllenderem, etwas Größerem. (- John Strelecky, Das Cafe am Rande der Welt)
  • Und jeder Atemzug für dich. (-Goethe)


  • Was bleibt, wenn du gehst? (-Paula Hawkins)
  • Werde, der du bist. (- Friedrich Nietzsche)
  • Wir versuchen einem Club anzugehören, in dem wir eigentlich gar nicht sein wollen. Dabei wünschen wir uns die Bestätigung für unseren eigenen Club (-John Strelecky, Wiedersehen im Cafe am Rande der Welt)
  •  Da wurde mir klar, dass entweder ich verrückt war oder die Welt. Und ich tippte auf die Welt. Und natürlich hatte ich recht! (-Jack Kerouac)
  • Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemanden überholt werden! (-Marlon Brando)
 
  • Die Liebe wird uns nie im Stich lassen. (-Bob Marley)
  • Wir spielen in jedem Alter eine Rolle. (John Strelecky, Auszeit im Cafe am Rande der Welt)
  • Das Problem ist, dass wir glauben, wir hätten Zeit. (-Buddha)
  • Hätte dein Partner nicht von Anfang an diese Fehler gehabt, hätte er dich nicht ausgewählt, sondern eine bessere Partnerin ausgewählt. (-Ahjan Brahm, Die Kuh die weinte) 
  • So wie das Meer einen winzigen Kieselstein auf seinem Grunde lieb hat, so überschwemmt dich meine Liebe. (-Kafka)

Meer, Ozean, Fluss, Riff, Felsen, Ufer, Gezeiten, Welle

Es gibt noch zwei weitere Zitate, die ich gerne mit dir teilen möchte. Es sind Erfahrungen aus meinem Leben, die ich bisher machen und verinnerlichen konnte:
  • ,, Ich stell mir das mit der Liebe wie eine dunkle Ebene vor, in der ein paar Punkte leuchten. Manche leuchten sehr schwach und andere leuchten stark. Du läufst oft blind durchs Leben und wirst immer nur von Licht geleitet. Die kleinen Punkte können für kurze Flirts stehen oder für den kurzen Glauben verliebt zu sein. Die Größeren für Beziehungen. Da du blind durchs Leben läufst weißt du nicht, dass das kleine Licht nicht das Ende ist und Größeres kommt. Es ist nicht schlimm, wenn Lichter ausgehen. Sie erleichtern dir nur den Weg, die Quelle des Lichts zu finden. Diese Quelle liegt allerdings in dir. Deswegen musst du aufhören im Außen nach dem Licht zu suchen und deinen Blick nach innen wenden." (- Zitat by Shanty)

  • ,,Auch wenn es manchmal schwer ist, gib nicht auf. Und wenn du es nicht für dich tun kannst, dann tue es für die Freunde, die du noch nicht kennst. Wenn du nicht mehr da bist, wer soll deine Geschichte erzählen?" (- Zitat by Shanty)